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News
Nils in Pracht, Photo by Thomas Sommer

Schlammpackung in Pracht

In der 22. Rennsaison ist es bei meinem Saisonstart schon grün im Wald, so spät war ich lange nicht mehr. Da die Chance auf reine Schlammrennen im Frühjahr besonders groß ist, halte ich es in Anlehnung an die Winterreifenregel beim Auto , also von O bis O (Oktober bis Ostern), keine Rennen. Bei Cyclocross Rennen lässt sich das nicht vermeiden, die sind immer zwischen O und O.. Wie auch immer: Nach Wetterprognose, Trainingsstand und Material für das erste Rennen des Rheinland-MTB-Cups hätte eine klare Entscheidung viel Arbeit erspart.

 

Das Wetter sagte Regen voraus und da ich die Rennstrecke in Pracht (WW bei Altenkirchen) kenne, war mir das Ergebnis bekannt. Das Herren Lizenz Rennen lag am Ende aller Klassen, zudem am zweiten Veranstaltungstag, mehrere Hundert Fahrer haben jeweils in etliche Runden den Kurs zu flüssigen Brei gefahren.

 

Die ominöse Form: woher denn? Erst im April begann ich mit einigermaßen zielgerichtet Training. Die Grundlage ist noch ein sehr zartes Pflänzchen und der allgemeine Stand entspricht etwa dem was ich viele Jahre im Ende Februar/Anfang März hatte. Außerdem stand ich am Ende meines ersten Trainingsblocks, also eher ermüdet als frisch. Der Aufbau kann zu fortgeschrittener Jahreszeit  eh nicht nach konventioneller Trainingslehre erfolgen, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Für extreme Schlammrennen bin ich aktuell nicht gut „equipt“. Mein aktueller 29er Carbon-Rahmen (war noch Prototyp) hat nur 52mm Reifenfreiheit, entspricht also nicht dem dicken Pneu-Standard, den ich propagiere. Die Auswahl an Reifen ist übersichtlich und ich war eh zu spät was passendes zu suchen, also habe ich den abgefahrene Ritchey Shield WCS Reifen nur neu „ge-milcht“ und mit 1.5bar versehen. Vorne habe ich aber auf bewährten Schwalbe RocketRon 2.25 tubeless mit 1.5bar gesetzt.

 

Als Realist ist das Ergebnis klar: Ich fahre bei den lizenzierten Herren, da ist man hochmotiviert, hat bis hierher >5000km Training in den Beinen und ist technisch vorbereitet. Alles andere ist in der Klasse schon ein Mangel an Respekt gegenüber der Konkurrenz. Gott joh, ist halt so!
Aber als Rennfahrer hofft man halt auch immer auf den Überraschungstag, da hat man seltenes Glück und gute Form (und alle anderen nicht).

 

Wenige Meter nach Rennstart steckte ich im Schlamm und Glück war in der spritzenden braunen Soße keines zu finden. Zur Problematik des Rennausstiegs schreib ich in den nächsten Rennen nochmal was, ich entschied mich aber gegen den Notausgang.
Der Schlamm setzte das Rad bereits in der zweiten Rennrunde komplett zu. Durch die Leistungsmessung an der Kurbel habe ich dort wenig Platz für Schlamm, das kleine Kettenblatt fiel als Schaltoption aus. In den steilen Rampen, mit einem 29er Bike und meiner Form keine gute Sache. Fahrer um mich herum waren im dicken Gang nicht zu halten. Bergab hatte die Strecke aber einiges zu bieten. Es ging teilweise sehr steil im Slalom durch den Fichtenwald und alle  Wurzeln und Steine lagen frei. Für Einsteiger würde ich das als unfahrbar bezeichnen. Da lag auch eine Motivationshilfe für mich, denn ich den Abfahrten konnte ich einige Lücken wieder schließen und viel wichtiger, Rennpraxis sammeln. Das ist nicht zu unterschätzen für kommende Rennen.
Ich wurde zwar nicht überrundet, lag trotzdem auf dem letzten Platz meiner Klasse. Das ist schon eine harte Nuss, aber umso größer sind die Steigerungsmöglichkeiten.


 Zweite Motivationshilfe waren die gefahrenen Leistungsdaten aus dem Rennen, deshalb durfte ich quasi nicht aussteigen. Die Daten sind für mich eine Live-Leistungsdiagnostik zeigen den aktuellen Stand  und lassen Belastungen fürs Training planen. Klar ernüchternd: mit 270 Watt funktioneller Schwelle und 70 kg Körpergewicht reicht es gerade für die Hobbyklassen. Mein realistisches Ziel bis Sommer wären 300 Watt und < 68 kg. Um dem Leser eine Einschätzung zu geben: für die MountainBike Bundesliga im Bereich Top 20/Top30 sind etwa 340/350 Watt (bei vergleichbaren Körpergewicht) nötig und damit würde man bei einem WorldCup nach kurzer Zeit durch die 80-Prozent-Regel aus dem Rennen genommen werden. Da genetisches Talent und, mehr noch, Trainingszeit, begrenzt sind wird sich meine sportliche Entwicklung also auf regionaler Basis abspielen. Was jedoch nicht bedeutet, dass hier geschludert wird, der Weg des Trainings ist ganz ähnlich eben auf anderem Niveau.


 Wo gibt es als nächstes einen auf den Sack? Da wäre der NRW Cup in Solingen, hier trainiere ich lieber, Sonntag 20. Mai kann ich das Ostheldener Straßenrennen (bei Kreuztal) empfehlen. Am 27. Mai startet der Hessen-MTB Cup in Gedern; das wäre noch interessant, weil ich dort vor 2 Jahren gewonnen habe (so ein Tag wo ich allein Glück hatte und alle anderen nicht). Bis zum 3. Juni  der zweite Lauf im Rheinland-MTB-Cup in Betzdorf startet hätte ich gerne mehr von allem: mehr Form, mehr Glück, mehr Sonne.


 Achja: die dritte Motivationshilfe in diesem Rennen: die geilen Fotos von Thomas Sommer. Thomas fährt selbst Rennen, kratzt sich dann schnell den Schlamm von den Beinen und fotografiert quasi als Kriegsreporter die Schlacht in den anderen Rennklassen. Schaut Euch das Leid auf seiner flickr Fotostrecke oder bei  picasa an, das gibt einen Eindruck was die Fahrer hier leisten. Hier meine Bilder

Rheinland MTB Cup 2012

Rheinland Cup 2012 startet

Ab dem 6. Mai startet der Rheinland MTB Cup in eine neue Saison und damit gibt es wieder eine starke MTB CrossCountry Serie im Rheinland/Siegerland/Westerwald. Ein besonderer Schwerpunkt liegt sicher in der Sichtung  junger Fahrer die auf Bundeseben unterzugehen drohen. Die regionale Rennserie birgt die Möglichkeit sich behutsam einem hohem Niveau zu nähern. Die Strecken sind durchaus technisch, die große Zahl der Altersklassen lässt positive Ergebnisse zu und die Nähe strapaziert die Reisekosten weniger.

Eine Neuerung gibt es in den Fun-Klassen der Erwachsenen (Herren bis Senioren III), also bei den Fahrern die keine Lizenz über einen Verein gelöst haben. Der BundDeutscherRadfahrer gibt für Hobby-Klassen eine Fahrtzeit von 30min vor, was bei den Fahrern nicht gerne gesehen wird. Deshalb wird ein „ShortTrack-Marathon“ über 88min gefahren, gewertet werden auch hier alle bis zur letzten Maus und mit Punkten für die Cupwertung versehen .

Bei dem lizensierten Klassen bleibt es wie gewohnt bei Fahrzeit von 30min (Jugend), 45min (Junioren, Damen) und 60 und 75min für Senioren bzw. Herren Klasse. Dadurch das mehrere ähnlich starke Klassen gleichzeitig starten, wird einiges los sein auf den ohnehin sehr selektiven Strecken und das Zuschauen macht richtig Spaß. Als Supporter läuft man die Strecke im Optimalfall gegen die Fahrtrichtung ab, so sieht man alle interessanten Abschnitte und hat einiges für seine eigene Fitness getan. Für Verpflegung und Expo ist wie immer im Start-/Zielbereich gesorgt.

Die Termine:

  • 6.Mai Pracht /bei Altenkirchen/Wissen
  • 3. Juni Betzdorf /Sieg
  • 23. Juni Wetter /Ruhr
  • 29. September Herdorf /Westerwald.

Nachdem ich im letzten Jahr ab Sommer etwas pausieren musste, versuch ich seit April das Training wieder mit Ziel auszurichten. Die Herausforderung besteht eben darin, eine rennfähige Form in absolut weniger Zeit aufzubauen bzw zu halten. Sicher hilft in der 22. Rennsaison die Erfahrung, aber schnell wird man eben nur durch Fahren und davon viel. Zwar etwas überaltert starte ich wieder in der Herren Lizenz-Klasse, auch auf die Gefahr hin das meine Ergebnisse dort dünn aussehen, scheint mir die Herausforderung wichtiger.
Schaut Euch den Cup mit Terminen, Startzeiten und Ergebnissen hier an, ich werde darüber berichten. Wir sehen uns auf der Rennstrecke.

Nils auf der FiBo 2012

Do 19.4 geschlossen wg Messe

Neues in Training und Therapie möchte ich für Euch auf der Messe FiBO finden. Die FiBo ist die Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit und hat neben dem Fitnessstudio-Bereich Schwerpunkte in therapeutischer und medizinischer Ausrichtung.

Aus diesem Grund werde ich Donnerstag den 19.April geschlossen haben. Ab Freitag bin ich wieder normal ereichbar.

American Classic Race mit "Super" getestet in der Bike 04/2012

American Classic Race 29 mit "Super" bewertet

Der neuen Mountain Bike Race Laufräder von American Classic, Modell RACE Tubeless, erhalten das Testurteil „super“ beim aktuellen Laufradtest des Bike Magazins. In der Ausgabe 04/2012 testet das Bike Magazin Produkte diverser Hersteller und beurteilt die Leistungswerte der Laufräder in sechs verschiedenen Kategorien. Hierzu zählen das Gewicht, die Steifigkeit, der Rundlauf, die Spannungsabweichung zwischen den einzelnen Speichen, die Trägheit (wie schnell beschleunigen die Laufräder) sowie der Preis.

Die American Classic RACE Laufräder erhalten durch ihre hervorragenden Perfomance-Werte eine Kaufempfehlung, den BIKE TIPP. Stephan Ottmar, Redakteur der Zeitschrift Bike zieht als Fazit: [...] Es gibt Teile am Bike, mit denen sie die Performance deutlich spürbar verbessen. Ausnahme ist das Gewicht, hier lohnt sich die Investition: Das Potenzial von leichten Rädern verglichen mit schweren ist riesig. Wenn ich selbst wählen dürfte, würde ich mein Marathon-Bike mit den American Classic MTB-Race ausrüsten [...]“.

Den American Classic RACE Laufradsatz gibt es auch als 29er Version "RACE 29" mit einem Gesamtgewicht von 1.440 g. Die Besonderheit für die RACE Laufräder ist die hoge Fahrergewichtsbeschränkung von 95 Kilogramm, welche insbesondere für große Athleten mit 29er Bikes von Vorteil sein dürfte.

 

Ritchey SwissCross Rahmen Kit bei Move-Cycles

Ritchey SwissCross Rahmen eingetroffen

Die super schönen handgeschweißten Ritchey Stahl Rahmen sind nun auch eingetroffen. Der Ritchey SwissCross CycloCross Rahmen stellt einige Carbon-Rahmen in den Schatten und sieht noch gut aus dabei. Der SwissCross kommt inkl. der WCS Cross Carbon Gabel. Hier seht Ihr mehr.

Wer Interesse am Ritchey P-29er MTB Rahmen hat, der sollte sich beeilen. Ein kleine Lieferung kommt Ende März/Anfang April rein. Unbedingt reservieren.

 

Sram Quarq Powermeter bei Move-Cycles

Quarq Powermeter:Einführungsangebot

Sram Quarq Powermeter sind neu in meinem Programm. Quasi ohne Mehrgewicht kann die Kurbel im Training und viel wichtiger im Wettkampf genutzt werden. Dort als BlackBox, um zu sehen, was wirklich nötig ist um erfolgreich zu sein oder/und als Pacing-Strategie um das Wissen umzusetzten. Als Einführung von 1606€ auf 1499€ gesenkt.
Ihr habt Fragen zum Training mit Powermetern? Mit fast 15Jahren Erfahrung kann ich euch da wichtige Tipps geben.

 

Garmin 910XT Uhr bei Move-Cycles

Garmin 910XT Triathlon KannAlles-Uhr

Super für alle die Ihr Training sinnvoll planen und aufzeichnen wollen: die neue Garmin 910XT Uhr kann eigentlich alles. Beim Schwimmen, Laufen und Radfahren. Schnell verbunden mit dem Garmin Trainingscenter oder der TrainingPeaks Software, Daten zum Trainer senden usw. Macht schnell!

 

Syntace Parts Kit für Liteville 301 MK10

Liteville Parts Kit

Jouh! Die Liteville MK10 Rahmen kommen in kürze um die Ecke. Da der Rahmen allein noch nicht hilft, hier ein paar Basis-Anbau-Kits aus passendem Syntace -Material. Gerne mache ich weitere SEt-Angebote zu RockShox Gabeln oder Sram Schaltgruppen....gerne hier

 

Blinky blinky Knog Strobe

Wunderbar: das Wetter lässt es zu draußen zu trainieren, nur die Sonne ist noch im Wintermodus. Falls ihr doch in die Dämmerung kommt, mein Tipp: macht Euch die Knog Strobe LED Lampen dran. Klein, leicht und ohne Fummelei zu befestigen. Hier mehr dazu

Felt Nine Bikes am Start

Felt NINE 29er im Shop

Da ich auf 29er spezialisiert bin wundert es nicht, dass dieses auch die ersten Bikes der Saison 2012 im Shop sind. Bereit stehen die Felt Nine 29" Bikes:

  • Das Nine Comp mit hydrogeformten Alu-Rahmen, Rock Shox Recon Gabel und Shimano Deore Gruppe
  • Das Nine Race mit XT/SLX Schaltgruppe, Rock Shox Reba Gabel und Avid Elixir Bremsen
  • Und das Nine Elite Carbon, was als Testrad zur Verfügung steht, mit genialem Carbon Rahmen, Sram X.7/X.9 Gruppe, Rock Shox Reba Gabel (nur 1799€ !)


Wer noch auf keinem 29er gesessen hat und dem Hype darum nicht Glauben schenken mag, dem biete ich eine Testfahrt auf dem Nine Elite an. Gerne sollten wir hier einen Termin machen.
Wie immer, bin ich offen für Optionen auch an Bikes ‚aus der Box‘, weil nichts ist ärgerlicher wenn Kleinigkeiten stören.
Die  Felt Virtue und Edict Fully’s folgen im März. Gerne reserviere ich schon, da die Kapazitäten übersichtlich sind.

 

Liteville 301 in MK10 Version

Liteville 301 10te Evolutionsstufe

Bei Liteville ist man mit dem 301 in der 10. Evolutionsstufe angelangt. Es wird  weiter verbessert, neue Techniken eingebracht und sich an den ändernden Markt angepasst. Jedoch bleibt das Grundkonzept bestehen. Was ist neu:

  • Der Dämpfer ist nun ein Fox RP23 mit getunter Luftkammer und  200mm Einbaulänge
  • Dadurch fällt allerdings die schmale 120mm Version weg, es bleibt bei 140 und 160mm Federweg
  • Hauptlager sind nun mit gedichteten Nadellagern versehen, die butter-weich auf jeden Kiesel ansprechen
  • Der Sitzwinkel ist etwas steiler, der Lenkwinkel etwas flacher

 Die neuen Liteville MK10 Rahmen werden mich im März erreichen. Wer sich ein nahezu perfektes Rad aufbauen möchte sollte nicht zu lange warten, den ein Großteil ist  jetzt schon für 2012 ausverkauft. Gerne biete ich euch perfekte Konfigurationen an. Lasst uns darüber sprechen.