Fünf Tipps fürs Rollentraining

02.12.2015 16:55 | Produkte

Fünf Tipps fürs Rollentraining

In unseren Breitengraden ist es gerade etwas schwierig sich Outdoor zu betätigen. Wenn es nicht nass-kalt ist und Ankleiden mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Training, dann ist es halt schon dunkel oder noch nicht hell und manchmal scheint die Sonne gar nicht aufzugehen. 
Klar geht alles auch draußen, aber es erfordert nun mal deutlich mehr Motivation und auch die ist endlich, vor allem wenn man bedenkt, dass der Winter gerade erst angefangen hat.

Also hier ein paar Indoor Tipps die mir helfen

1.IndoorCycling

Vor allem wenn Du gerne in einer Community Sport treibst dann kann das Dein Weg sein. Die meisten Fitness-Studios in Deiner Nähe bieten Indoor-Cycling an. Dort gibt es gut organisierte Kurse mit zertifizierten Trainern, die Dir den Allerwertesten aufreißen und Dir den Schweiß rausquetschen. Langeweile kommt in den Kursen selten auf und das soziale daran sorgt für gefühlte Verpflichtung.Fürs Austoben super, wer gezielt trainieren möchte lieber Punkt 2. Lokal schau doch mal in Haiger oder Siegen rein.

2. Smarte Rollen


In unseren Zeiten sind selbst Toiletten 'online' und nehmen Daten, über die man gar nicht nachdenken will. Man kann es aber auch positiv zur Motivation und des gezielten Trainings nutzen.
Stationäre Fahrradtrainer , also feste Ergometer, Trainingsrollen oder Trainer in denen Du Deinen Hinterbau einspannst, sind mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Meine Trainingszeiten wird zunehmend eingeschränkt und mit dem Rollentrainer kann ich Flexibilität zurückgewinnen. Die Rolle zum WarmUp vor dem Rennen ist das eine, aber eine elektronischer Trainer, der auch Leistung misst oder steuert ist eine ganz andere Kategorie. Die Nutzungsformen sind vielfältig und Du wirst Deine eigene Vorstellungen haben. 
Da kann es die soziale Komponente durch gemeinsame Online-Wettkämpfe geben, ein Abfahren von Tour-Etappen oder Klassikern, motivierende Videos mit gleichzeitiger Leistungssteuerung (hier musst Du The Sufferfest kennen). Oder eben, wenn ein Leistungs- oder Fitnesstraining Dein Ding ist, ein organisiertes Training auf bestimmte physiologische Ziele. Schau Dir hier unbedingt den Wahoo Kickr oder Snap an, mit denen sind quasi Laborbedingungen möglich. Gerne zeige ich Dir die Möglichkeiten auch vor Ort (Lass und hier sprechen)
 

3. Ziele setzten

Merke ich gerade auch bei mir: ist kein Ziel definiert schleicht sich der Schlendrian ein, Training wird ausgelassen oder ineffektiv. Also was Planen, für das es lohnt aufzustehen. Gibt es Marathons, RTF's die im Frühjahr Ziel sein können? Oder Fitnessziele wie ein bestimmtes Körpergewicht oder Leistungswerte?

Ein entsprechendes methodisches Training, auf Basis eines Online-Trainingsplans über PC und App, kann ich Dir gerne über meine Trainingsplattform anbieten.
 

4. Ordnung ist das halbe Leben

Manchmal ist das Fleisch einfach schwach und es kommt nicht zum Vollzug. Hier hilft nur Punkt 4, also Ziel setzten und, vor allem, guten Vorbereitung: Steht Dein Bike griffbereit mit blinkender Kette, leise Rollenreifen montiert, Hose und Baselayer liegen bereit, Handtuch, aufgeladener Garmin ...

Ich brauche vorher immer noch einen Kaffe, sonst komme ich zumindest abends nicht mehr in Schwung, aber Du wirst deinen Weg kennen.
 

5. Kombi-Training

Stundeslanges Indoor-Training ist auch nicht meines und sollte auch nicht das Ziel sein. Ein effektives Training kann auf den Punkt gebracht eben kürzer sein, als es Outdoor möglich ist. Schön auch wenn man das Rollentraining einfach mit anderen Trainings kombiniert. Das kann ein direktes Koppeltraining mit Laufen oder Schwimmen sein oder eine integrierte Maßnahme mit Stabilitäts-Training oder Krafttraining. Im Zusammenhang mit muskulären Dysbalancen sprach ich neulich mit einem Kollegen über eine Balance- und Koordinationstraining vor, während und nach dem Rollen-Training. Die Wirksamkeit ist auf jeden Fall gegeben und bringt eine Menge Abwechslung in Deinen Keller, die Garage oder Dachboden.

Viel Spaß dabei

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